Britische Polizei unter Druck nach tödlichem Fehler im Fall eines getöteten Studenten

Der Fall des Studenten Henry Nowak im Dezember 2025 hat Großbritannien erschüttert. Nowak wurde auf dem Heimweg von einer Party mit fünf Messerstichen verletzt. Als die Polizei eintraf, verwechselte sie das Opfer mit dem Täter, da dieser behauptete, von Nowak rassistisch angegriffen worden zu sein und in Notwehr gehandelt zu haben. Die Beamten legten dem blutenden Studenten Handschellen an und erkannten nicht, wie schwer verletzt er war, obwohl er wiederholt um Hilfe rief. Nowak verlor das Bewusstsein und starb.
Der Täter, Vickrum Digwa, wurde wegen Mordes schuldig befunden und zu lebenslanger Haft verurteilt, mit einer Mindeststrafe von 21 Jahren. Bodycam-Aufnahmen zeigen, wie Nowak am Boden lag und mehrfach "I can't breathe" rief, während Polizisten ihm nicht halfen. Nach der Urteilsverkündung entschuldigte sich die Polizei öffentlich und teilte mit, dass die Beamten am Tatort "belogen" worden waren. Eine unabhängige Beschwerdestelle untersucht nun den Vorfall.
Premierminister Keir Starmer erklärte, es gebe "ernsthafte Fragen" zu beantworten, insbesondere wie Rassismusvorwürfe die Entscheidungsfindung beeinflusst haben könnten. Der Fall wurde von rechten Agitatoren politisch ausgeschlachtet, die behaupteten, die Polizei sei blind gegenüber Rassismusvorwürfen gewesen. Sogar Elon Musk schaltete sich ein und bot an, eine Klage wegen widerrechtlicher Tötung zu finanzieren.
Digwas Mutter wurde wegen Beihilfe schuldig befunden. Bei der Hausdurchsuchung fand die Polizei die Tatwaffe, ein rituelles Sikh-Messer mit 21 Zentimeter langer Klinge, sowie über 20 weitere Sikh-Waffen. Richter William Mousley sagte, Nowak habe Digwa nicht rassistisch beleidigt, und betonte, dass die Bluttat rassistische Spannungen landesweit geschürt habe. Nowaks Vater forderte Aufklärung über die Polizeifehler und warnte davor, Henrys Schicksal zur Aussaat von Zwietracht zu missbrauchen.
Información de Tagesschau (Alemania). Edición y redacción: Noticias Today.
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